Ein Fest für alle – und mit allen

Plaza Fasana brachte Menschen aus dem Fasanenhof zusammen und förderte Gemeinschaft und Begegnung.

Ein Fest für alle – und mit allen: Das war der Anspruch hinter dem Open-Stage-Fest Plaza Fasana, das am Freitag, 25. September, vor dem evangelischen Gemeindezentrum der Bonhoefferkirche im Fasanenhof stattfand. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern aus dem Stadtteil entstand ein buntes, inklusives und vielfältiges Nachbarschaftsfest, das Menschen zusammenbrachte, die sich im Alltag vielleicht nicht selbstverständlich begegnen.

Ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Deutschkenntnisse, neu im Fasanenhof oder schon lange dort zuhause – alle waren eingeladen, den Nachmittag gemeinsam zu verbringen und den Stadtteil mitzugestalten.

Bei spätsommerlichem Wetter füllte sich der Platz vor der Bonhoefferkirche nach und nach mit Leben. Auf Teppichen entstand eine kleine Bühne, Sonnenschirme spendeten Schatten und an den Tischen warteten Fingerfood, sommerliche Getränke und Eis auf die Besucher. Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Gruppen des Stadtteils wirkten dabei aktiv mit: Besucher_innen des GPZ übernahmen den Getränkeverkauf, Konfirmand_innen der Gemeinde gaben Essen aus und Ehrenamtliche aus dem Stadtteil unterstützten bei der Durchführung.

Im Mittelpunkt stand die Open Stage, die vom Gemeindepfarrer moderiert wurde. Hier konnten Menschen aus dem Stadtteil ihre Talente und Fähigkeiten zeigen. Das Publikum belohnte die unterschiedlichen Darbietungen mit viel Applaus. Gleichzeitig bot das Fest Raum für spontane Begegnungen und Gespräche – auch Passant_innen wurden durch die Musik und die offene Atmosphäre neugierig und zum Mitmachen eingeladen.

Auch für die jüngeren Besucher gab es viel zu entdecken. Im Garten des Gemeindezentrums wartete ein buntes Kinderprogramm: Der Mobifant sorgte für verschiedene Spielangebote, Studierende der Dualen Hochschule boten Hennatattoos an und Ehrenamtliche aus den Gemeinschaftsunterkünften schminkten die Kinder. An einem großen Banner konnten die Besucher_innen selbst kreativ werden und mit Acrylfarben ihre Spuren hinterlassen.

Besonders deutlich wurde an diesem Nachmittag, wie vielfältig die Beteiligung im Stadtteil sein kann. Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen, Initiativen und Nachbarschaften brachten sich mit ihren Fähigkeiten, Ideen und ihrer Zeit ein. Auch viele Ehrenamtliche aus der Quartiersarbeit waren dabei – als Helfer_innen und als Besucher_innen.

Plaza Fasana hat gezeigt: Begegnung im Stadtteil entsteht dort, wo Menschen gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Durch die Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteur_innen wurde aus einzelnen Beiträgen ein gemeinsames Fest – offen, vielfältig und mitten im Fasanenhof.

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