youngcaritas Stuttgart macht Schule
Workshop-Marathon zum Schuljahresende: Junge Menschen für soziales Engagement begeistern.
Im Juli, kurz vor den Sommerferien, war bei youngcaritas noch einmal richtig viel los: Juliette Bravo war an mehreren Schulen unterwegs und gestaltete Projekttage, Workshops und Mitmachangebote rund um soziales Engagement. Von Botnang über Weilimdorf bis in den Stuttgarter Westen standen dabei unterschiedliche Themen im Mittelpunkt – von Einsamkeit und Ehrenamt bis hin zu persönlichen Auszeiten im Alltag.
Briefe gegen Einsamkeit
Den Auftakt machte ein Thementag an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Botnang. Nach einer Einführung in die vielfältigen Arbeitsfelder der Caritas beschäftigten sich die Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen mit unterschiedlichen sozialen Situationen und entwickelten gemeinsam passende Lösungsansätze.
Anschließend stellte Juliette das Projekt „Brieftaube“ und die Aktion „Sommergrüße“ vor. Die Schülerinnen und Schüler griffen zu Papier und Buntstiften und gestalteten persönliche Briefe für Seniorinnen und Senioren. Die entstandenen Briefe wurden direkt in die Sommergrüße-Aktion aufgenommen und werden nun für Freude bei den Empfängerinnen und Empfängern sorgen.
Was ist die Caritas – und wie kann ich mich engagieren?
Auch am Solitude Gymnasium stand soziales Engagement im Mittelpunkt. In einem 90-minütigen Workshop beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage: Was ist eigentlich die Caritas und welche Möglichkeiten gibt es für junge Menschen, sich einzubringen?
Fallbeispiele gaben Einblicke in verschiedene Bereiche der sozialen Arbeit. Anschließend konnten die Teilnehmenden selbst kreativ werden und Flyer zu den Arbeitsfeldern der Caritas aus ihrer eigenen Perspektive gestalten. So entstand ein abwechslungsreicher Workshop mit viel Raum für Austausch und eigene Ideen.
Besonders praktisch wurde es im anschließenden Sozialpraktikum: Schülerinnen und Schüler engagierten sich in verschiedenen sozialen Einrichtungen und lernten die Arbeit vor Ort kennen. Auch die Tagesstätte Olga46 und das Pflegeheim St. Barbara waren dabei. Für die Einrichtungen bedeutete das tatkräftige Unterstützung, während die jungen Menschen wertvolle Einblicke in den sozialen Bereich gewinnen konnten.
Eine Bank für die kleine Auszeit
Zum Abschluss ging es am Wirtschaftsgymnasium West um ein Thema, das viele junge Menschen betrifft: Pausen und Rückzugsorte im Alltag.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltete Juliette eine Bank, die symbolisch für einen Ort zum Innehalten, Erholen und Durchatmen steht. Das Thema hatten die Jugendlichen selbst ausgewählt. Bei der Gestaltung entstand gleichzeitig ein offener Austausch darüber, wie wichtig Auszeiten und Rückzugsorte gerade in einem oft vollen und anspruchsvollen Alltag sind.
Viele Workshops, ein gemeinsames Ziel
Ob beim Schreiben von Briefen, beim Kennenlernen sozialer Arbeitsfelder, im Sozialpraktikum oder bei der Gestaltung einer Bank: Die Projekttage zeigten, wie vielfältig junge Menschen an soziales Engagement herangeführt werden können.
Für Juliette war der Juli deshalb ein intensiver Workshop-Marathon – mit vielen Gesprächen, kreativen Ideen und Ergebnissen, die direkt sichtbar wurden. Und vor allem mit vielen Begegnungen, die zeigen: Soziales Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen und beginnt oft mit einer einfachen Gelegenheit, selbst aktiv zu werden.
